Erbrecht - Erbbaurecht

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Zur Problematik der sog. Erbpacht _

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Thema: Erbrecht - Erbpacht - Erbbaurecht -
 
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Die Fallstellung:

 

Ein geerbtes Grundstück, auf dem ein "Erbpachtvertrag" liegt soll von einer Erbengemeinschaft verkauft werden. 

Der angestrebte Verkaufspreis liegt ein Vielfaches über dem Einkaufspreis vor mehr als 15 Jahren.

Die Fragestellungen:

Wie ist ein solcher Verkauf zu werten und wie sieht es steuerlich aus?

 

Antwort:  
 

Erbaurechte sind im Grunde zu behandeln wie normale Grundstücke.

Die Erbpacht ist so etwas wie ein zweites unsichtbares Grundstück, dass über dem eigentlichen Grundstück liegt.

Der Erbbaunehmer kann auch entsprechend kalkulieren und handeln.

Die Erbbaurechte können wie normale Grundstücke beliehen werden. Ist der Erbbaugeber mit einer Beleihung nicht einverstanden, kann dessen Zustimmung gerichtlich eingefordert werden.

Das Problem:

Erfüllt der Erbbaunehmer seine Verbindlichkeiten nicht und fällt das "Grundstück" an die Eigentümer zurück, sind diese in der Haftung.

Für Erbaurechte fällt bei Veräusserung der normale Steuersatz an, der auch beim Verkauf von normalen Grundstücken (3,5% Grunderwerbssteuer) beim Käufer anfällt.

Es macht also keinen grossen Unterschied, ob man das Erbaurecht oder das Grundstück selbst verkauft.

Was die steuerliche Seite angeht, ist zunächst zu prüfen, ob die Spekulationsfrist von zehn Jahren überschritten ist. Dann ist der Privatverkauf steuerfrei.

Hier ist zu beachten, dass der Erbfall die Frist nicht unterbricht.

Es zählt der Zeitraum zwischen Kauf durch den Erblasser und dem Zeitpunkt des Verkaufs durch die Erben.

Weiterhin ist explizit zu prüfen, ob es sich um einen privaten oder einen gewerblichen Verkauf handelt. Privat ist ein Verkauf steuerfrei.

 

 JD
 JD

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