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Formerfordernisse einer Kündigung -

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Thema: Arbeitsrecht - Kündigung - Kündigungsrecht -
 
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Ich muss schon sagen, dass in Ihrer Firma seltsame Zustände herrschen.

Eine Kündigung ist an gewisse Erfordernisse gebunden.

Da wäre zunächst einmal die Schriftform. Die wurde eingehalten.

Anscheinend wurden auch die weiteren sonstigen Erfordernisse eingehalten.

Was aber nicht eingehalten wurde, zumindest ist es nicht erkennbar, ist, dass die Kündigung vom Kündigenden, bzw. einem zur Kündigung berechtigten unterschrieben werden muss.

Das wäre nach Ihren Schilderungen z. B. der Personalchef. Dieser hat jedoch nicht unterschrieben.

Wir eine Kündigung nicht von einem zur Kündigung berechtigten unterschrieben, muss aus der Unterschrift und einen hinzugefügten Zusatz der Darstellung des Vertretungsverhältnisses erkennbar sein, wer unterschrieben hat.

Wie Sie sagen, kann nicht mal die Sekrätärin des Personalchefs die Unterschrift zuordnen. Einen sonstigen kompetenten Ansprechpartner haben Sie in der Firma nicht gefunden.

Die Kündigung ist so nicht rechtsgültig.

Es könnte sich ja theoretisch um einen üblen Scherz handeln, den sich da jemand mit Ihnen erlaubt. Sie gehen davon aus, dass Sie gekündigt sind und erscheinen zu einem bestimmten Datum nicht mehr am Arbeitsplatz. Dann könnten die Probleme erst richtig losgehen.

Sie könnten nun einfach so tun, als hätten Sie eine rechtsgültige Kündigung nie erhalten und auch nach dem Datum. an dem das Arbeitsverhältnis enden soll, ganz normal in der Firma erscheinen um zu sehen was passiert.

Ich würde Ihnen jedoch raten zu reagieren und die Geschäftsleitung, bzw. das Büro des Personalchefs ganz offiziell anzuschreiben und der Kündigung zu widersprechen, weil diese nicht den Formerfordernissen einer regulären Kündigung entspricht und ansonsten abwarten was passiert.

Sie gehen weiterhin wie gewohnt Ihrer Arbeit nach.

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Frage:   
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Ich arbeite seit 1998 in einem Betrieb der Ersatzteile für verschiedene Autofirmen herstellt.

Mein Vorgesetzter ist nach eigenen Angaben mit meiner Arbeit sehr zufrieden.

Es kommt in meiner Firma seit einigen Monaten zu Entlassungen, die nach einer Sozialauswahl getroffen werden. So habe ich es mir jedenfalls von dem Betriebsratvorsitzenden der Firma erklären lassen müssen. Dieser sagte auch, dass die ausgesprochenen Kündigungen rechtens seien und rechtlich nicht anfechtbar wären.

Ich verstehe davon nichts und will es mal so glauben, zumal andere Leute in unserer Firma gegen Kündigungen vorzugehen versuchten und damit vor dem Arbeitsgericht gescheitert sind.

Nun habe ich auch eine Kündigung erhalten.

Diese war in der Form und im Ton recht kurz gehalten.

Was mir auffiel ist, dass unter der Kündigung der Name des Personalchefs ausgeschrieben steht, die Kündigung jedoch mit einem undefinierbaren Gekringel unterschrieben ist, das für mich und auch für andere nicht lesbar ist.

Die Unterschrift des Personalchefs kenne ich. Diese ist recht klar und auch gut lesbar.

Der Personalchef ist ca. eine Woche nachdem ich die Kündigung erhalten hatte erkrankt und hat bis auf Weiteres einen Krankenschein.

Ich habe deshalb in seinem Büro mit seiner Sekrätärin gesprochen, ihr das Kündigungsschreiben gezeigt und nachgefragt, von wem denn die Kündigung unterschrieben sei.

Das konnte mir diese auch nicht sagen, Sie meinte jedoch, dass es völlig gleichgültig sei, wer die Kündigung unterschrieben hätte, ich hätte die Kündigung erhalten, zur Kenntnis genommen und das würde ja wohl reichen.

In anderen Abteilungen im Haus versuchte ich mit meiner Fragestellung vorzusprechen. Man verwies mich immer wieder an das Büro des Personalchefs.

Dort brauche ich jedoch nicht mehr vorzusprechen. Was die mir sagen weiss ich bereits.

Es scheint auch niemand in der Firma zu sein, der konkret etwas dazu sagen kann, ob mir tatsächlich gekündigt wurde.

Können Sie mir sagen, wie ich nun weiter verfahren soll?

 

Antwort:  
 JD
 JD

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