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Scheidung > Vermögen - Ausgleich des Zugewinns _

Frage aus dem Bereicht Saarbrücken zum Vermögen aus der Ehe.

Wir leben nun seit 9 Monaten im Trennungsjahr.

Wir leben getrennt in einer Wohnung.

Das zu versteuernde Jahresgehalt 2002 meiner Frau betrug .... Euro, mein Jahresgehalt betrug .....Euro. 

Vor zwei Jahren haben wir im Haus meiner Schwiegereltern eine Etage als Eigentumswohnung übernommen.

Dafür haben wir uns verpflichtet die auf dem Haus lastende Restschuld zu übernehmen.

Diese beträgt zum 01.01.2003  ...... Euro. 

Als Kaufpreis wurden bei Vereinbarung DM ...... eingesetzt. 

Frage: 

Wie und wann wird das vorhandene Vermögen aufgeteilt ?

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Antwort auf die Frage zum Vermögen der Ehe und dem Zugewinnausgleich.

Das Vermögen wird im sog. Zugewinnausgleich geteilt. 

Hier wird geprüft, welcher der Ehegatten während der Ehezeit mehr Vermögen hinzuerworben hat.

Derjenige, der mehr Vermögen erworben hat, muss an den anderen Ehegatten eine Ausgleichszahlung in Höhe der Hälfte des Mehrerwerbs zahlen.

Irgendwelche Fristen oder zeitliche Vorgaben gibt es auch hier nicht. Einzig und allein die Verjährungsfrist für die Geltendmachung der Zugewinnausgleichsansprüche muss beachtet werden.

Der Zugewinnausgleich kann noch bis zu 3 Jahre nach der Scheidung beantragt werden. Die Verjährungsfrist bezüglich dieser Ansprüche beträgt 3 Jahre.

Sie beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem der den Ausgleich fordernde Ehegatte vom Ende des Güterstandes erfährt, also mit Rechtskraft der Scheidung (OLG

Zweibrücken NJW-RR 1995, 260).

Auf die Durchführung des Zugewinnausgleichs kann auch verzichtet werden.

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Zur Rechtsberatung > Scheidung

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Wie wird bei einer Scheidung das gemeinsame Vermögen aufgeteilt?

Auch hier, eine uralte Frage mit einer immer noch aktuellen Antwort. Wenn nichts anderes vereinbart ist, es keinen Ehevertrag gibt, geschieht dies über den Zugewinnausgleich. Etwas vereinfacht: Was in der Ehe von jedem hinzugewonnen wurde (worum er "reicher" wurde) wird in einen Topf geworfen und geteilt.

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