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ABC Scheidung - Scheidungsrecht
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Unser Rechtslexikon Scheidung listet erklärt gängige Begriffe aus dem Scheidungsrecht.
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Scheidung - Unterhalt

Vieles wird noch von den Gerichten zu klären sein, wie das fast immer der Fall bei neuen gesetzlichen Normen ist.

Richtschnur des neuen Unterhaltsrecht soll die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen sein. Der jahrzehntelange Grundsatz: Einmal Millionärsgattin, immer Millionärsgattin hat keine Gültigkeit mehr.

Nach dem neuen Unterhaltsrecht soll jeder nach dem Scheitern einer Ehe dafür sorgen, dass er sich aus eigener Kraft ernähren kann.

Es ist jedoch damit zu rechnen, dass viele Gerichte sich weiter an den jahrzehnte alten Traditionen orientieren werden. Die zumindest in Teilen.

Hier soll es um den Trennungsunterhalt gehen.

Der Gesetzgeber macht für die Geltendmachung des Trennungsunterhalts andere Kriterien geltend, als für den nachehelichen Unterhalt.

Bei der Trennung, insbesondere im Trennungsjahr geht der Gesetzgeber davon aus, dass die Ehe noch ein Chance haben soll und ein Getrennter deshalb mehr oder weniger so weiterleben soll, als würde die Ehe noch bestehen.

Grundgedanke dabei ist, dass die Ehe, so sie denn wieder funktionieren sollte, nicht dadurch gestört wird, dass einer der Partner während der Trennungszeit Abstriche in seinen Lebensstil machen musste.

Grundsätzlich besteht nach einer Trennung für jeden Ehegatten jedoch eine gesteigerte Verpflichtung zum Unterhalt, was aber auch bedeuten kann, dass auch derjenige, der während der Ehe nicht gearbeitet hat, nun verpflichtet sein kann eine Arbeit anzunehmen. Das kann man bei vielen Konstellation als gegeben ansehen, weil auch einem Unterhaltsverpflichteten gegenüber seinem ehemaligen Lebenspartner ein Selbstbehalt von z. Zt. 1000 Euro verbleiben muss.

Die gilt umso mehr, wenn Kinder vorhanden sind, deren Unterhalt vorrangig ist.

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